Module
Solarmodule auf Ihrem Dach wandeln das Sonnenlicht lautlos und emissionsfrei in elektrischen Gleichstrom um.
Diese werden aus einzelnen Solarzellen zusammengesetzt, die bei Lichteinfall eine elektrische Spannung erzeugen.
Dieser Prozess wird Photovoltaik genannt, basiert auf einem besonderen Material, aus dem fast alle Solarzellen bestehen: Silizium, ein Halbleiter mit natürlicher Stromleitfähigkeit.
Solarzellen
Solarzellen sind der Kern einer Photovoltaikanlage. Sie wandeln die Sonnenstrahlen in Solarstrom um. Eine einzelne Solarzelle kann nur eine sehr geringe Leistung abgeben. Daher werden mehrere Solarzellen miteinander gekoppelt, sodass sich die Leistung kumuliert. Vor Wettereinflüssen werden sie durch eine Glasscheibe geschützt Sobald mehrere Solarzellen in eine Reihe geschaltet wurden, spricht man von einem Photovoltaik-Modul.
Eine Solarzelle wird meistens aus Silizium gefertigt. Je nach Kristallart unterscheidet man drei Zelltypen. Es gibt polykristalline mit einer glitzernden Kristallstruktur und monokristalline mit einer einheitlichen Zelloberfläche. Außerdem gibt es noch die Dünnschichtmodule. Diese bestehen nicht aus Zellen, sondern entstehen durch das Aufdampfen von photoaktivem Halbleitermaterial auf eine Trägerschicht, wie z.B. Glas.
Die Umwandlung der Sonnenstrahlen in elektrischen Energie gelingt letztendlich durch einen photovoltaikschen Effekt. Eine Solarzelle besteht aus zwei Siliziumschichten, die mit unterschiedlichen Stoffen versetzt wurden und so verschiedene elektrische Eigenschaften besitzen. Bei Lichteinwirkung absorbieren die Elektronen die Energie der Photonen und lösen sich aus den Siliziumatomen. Durch die Bewegung der Elektronen entsteht eine elektrische Spannung in der Solarzelle und es fließt Gleichstrom. Für die Einspeisung ins öffentliche Netz muss der Gleichstrom noch durch den Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt werden.





